MINT am EVT

Um das Angebot in Mathematik, Informatik und den Naturwissenschaften Physik, Chemie und Biologie, den sogenannten MINT-Fächern, zu koordinieren und zu erweitern, gibt es seit dem Schuljahr 2017/2018 am EvT ein MINT-Team mit einem Koordinator sowie Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern für die einzelnen MINT-Fächer, dem sich inzwischen auch einige Eltern angeschlossen haben.

Im Oktober 2018 erhielt das EvT das Signet "MINT-freundliche Schule". Bundesweite Partner der Initiative in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft haben diejenigen Schulen ausgezeichnet, an denen MINT-Bildung deutlich über die bloße Erfüllung der Kernlehrpläne hinaus im Fokus steht. Diese Schulen werden anhand eines anspruchsvollen Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess. Das EvT erhält das Zertifikat „MINT-freundliche Schule“ für drei Jahre und muss sich danach erneut einer Bewertung stellen. Details zur Verleihung des Signets "Mint-freundliche Schule" können Sie hier nachlesen: Das EvT wird MINT-freundliche Schule

Das EvT bietet den Schülerinnen und Schülern ein umfangreiches, vielseitiges Angebot im MINT-Bereich. Im Rahmen anspruchsvoller Unterrichtsarrangements regen wir unseren Schülerinnen und Schüler zum selbsttätigen Denken über MINT-Themen an und unterstützen sie dabei konstruktiv. Nachhaltige Motivation und Freude, die auch über eine spätere Ausbildung oder ein Studium im MINT-Bereich zu tragen vermögen, lassen sich nämlich nur dadurch fördern, dass Jugendliche sich in diesem Bereich so früh wie möglich als kompetent erleben können. Auch wenn die Inhalte manchmal schwierig erscheinen, so müssen unsere Schülerinnen und Schüler doch merken, dass sie ihnen gewachsen sind. Damit verbunden ist sowohl eine Förderung von sozialen Kompetenzen wie Leistungsbereitschaft und Frustrationstoleranz als auch die explizite Zielsetzung, gerade Mädchen abseits abgestandener Rollenklischees schon ab der 5. Klasse positive Erfahrungen von Selbstwirksamkeit im MINT-Unterricht zu ermöglichen.

In unserem MINT-Blog berichten wir regelmäßig über unsere vielfältigen schulischen und außerschulischen Aktivitäten im MINT-Bereich, zum Beispiel über spannende Unterrichtsprojekte, die Teilnahme an Wettbewerben oder dem girls-day, Exkursionen zu außerschulischen Lernorten wie dem DLR School Lab und wichtige Neuanschaffungen für die naturwissenschaftlichen Sammlungen.

Dr. Daniel Wieczorek (für das MINT-Team)

 

Ewige Minigärten im Glas

Der Diffkurs Biochemie der Stufe 9 hatte zum Abschluss des Themas "Boden" noch ein Highlight vor sich: Jede Schülerin und jeder Schüler konnte einen eigenen Garten hinter Glas herstellen.

Die Idee eines Flaschengartens ist, dass alles, was die Pflanzen brauchen, wieder zu ihnen zurückkommt. Zum Beispiel verdunstet und kondensiert das aufgenommene Wasser im Glasinneren. Die Pflanzen gießen sich selbst. Der Flaschengarten kann so im verschlossenen Zustand über mehrere Jahre leben.

Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten sich im Unterricht, welche Funktion die einzelnen Bestandteile des Gartens haben, z.B. der Boden. Sie erstellten Planungsskizzen, recherchierten Pflanzen, die sich für die Gläser eigneten und pflanzten diese nach ihren Plänen selbst ein.

Text und Fotos: Anne Pauli

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Die BLUMEnmischung kommt...

Heute hat für die Klasse 5c das Projekt „Durch die BLUME“ (https://www.biologiedidaktik.uni-mainz.de/durch-die-blume/) begonnen. In freundlicher Zusammenarbeit mit der Biologiedidaktik der Uni Mainz gehört das EvT zu den Schulen, die dieses Jahr am Projekt um die didaktische Blumenmischung teilnehmen kann.

Bei der didaktischen Blumenmischung handelt es sich um ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt zum Thema Samen, Wachstum, Blüte und Bestäubung. Die Schülerinnen und Schüler werden in den kommenden Wochen für „ihre“ Blume verantwortlich sein, diese beim Wachsen beobachten und diesen Vorgang dokumentieren.

Wir freuen uns auf ein spannendes Projekt, dass wir hier weiter begleiten werden und bedanken uns bei der Uni Mainz und Frau Kissi für die Zusammenarbeit.

Anne Pauli (Fachschaft Biologie)

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Wenn Lehrerinnen zu Schülerinnen werden

Im März wurden zwei Lehrerinnen des EvT noch einmal selbst zu Schülerinnen: Frau Heide und Frau Pauli besuchten kurz nach Karneval einen Workshop zum Thema „Plasmide- Präparation, Restriktion, Restriktionsanalyse und Gelelektrophorese“ im KölnPUB Frechen. Der KölnPUB ist ein Verein, der einem breiten Publikum Zugang zur Biotechnologie ermöglichen möchte. Der Workshop wurde in Zusammenarbeit mit der Fachdidaktik Biologie der Uni Köln organisiert und durchgeführt. Als Partnerschule der Biologie Fachdidaktik war es den beiden Lehrerinnen des EvTs möglich, an dieser spannenden Fortbildung teilzunehmen.

Nach einer kurzen Einführung in das Thema sowie in die laborspezifische Arbeitsweise, führten wir  selbstständig das Gentechnik Experiment aus Schülerperspektive durch. Zunächst haben wir das Plasmid „pBluescript“ des E.coli Bakteriums durch eine alkalische Lyse präpariert und mit Restriktionsenzymen geschnitten. Die erstellten Präparate konnten mittels Gelelektrophorese weiter untersucht werden. Zu erkennen war, dass wir alle Schritte fachlich korrekt ausgeführt hatten und sich somit das erwartete Bandenmuster auf dem Gel zeigte (siehe Bild unter "Weiterlesen").

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Der InnoTruck am EvT

Kurz vor den Zeugnissen konnten die Schülerinnen und Schüler ein nicht alltägliches Fahrzeug auf dem Schulhof bewundern: Der Innotruck, eine Initiative des Bundesministerium für Bildung und Forschung besuchte uns am EvT.

Im Innern des Trucks, der stolze 37 Tonnen auf die Waage bringt, konnten die Schülerinnen und Schülern verschiedene Ausstellungsstücke zum Thema Innovation und Arbeitswelten der Zukunft bewundern. Auf zwei Ebenen wurden mehr als 80 Exponate aus verschiedenen Bereichen der MINT-Fächer ausgestellt. Viele Exponate waren dabei nicht nur zum Ansehen, sondern auch zum Anfassen: man konnte etwas drehen und öffnen, einen Wärmesensor bedienen, mit dem Tablet QR-Codes zu verschiedenen Hintergrundinformationen bedienen oder sich am Touchscreen weiter über die verschiedenen Exponate informieren. Manche Exponate bewegten sich sogar selbst: Ein Roboter baute im Zentrum des Trucks eine Uhr zusammen.

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Einblicke in den Laboralltag

Im ersten Halbjahr des Schuljahres besuchte der Chemiekurs der Stufe EF das Forschungszentrum Jülich. Das Institut gliedert sich in neun Fakultäten mit über 50 Bereichen. Spezialisiert ist das Zentrum auf die Bereiche Physik, Atomforschung und Supercomputing. Es wurde im Jahre 1956 gegründet und gehört zu den größten Forschungseinrichtungen Europas.

Bereits morgens um 7 Uhr startete der Kurs unter der Leitung von Herrn Marohn mit dem Bus Richtung Jülich. Nach der Sicherheitskontrolle, einem interessanten Vortrag über das Forschungszentrum und dem Besuch des Reinraumes begann auch schon die Laborrallye, die Einblicke in das Arbeitsfeld eines Chemikers bot. 

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