Theater am EvT

Theaterarbeit ist eine wichtige Ergänzung zum Unterricht und als solche seit vielen Jahren fest im Schulprogramm des EvT verankert. In dem Beitrag Theaterarbeit am EvT erhalten Sie einen Überblick über alle Theater-Aktivitäten am EvT.

In unserem Theater-Blog informieren wir Sie regelmäßig über aktuelle Projekte und Aufführungen.

Informationen zum Thema "Kultur am EvT" finden Sie auch im EvT-Kulturkalender.

Eva Freund (Koordination Theaterarbeit)

 

Die Schule des Lebens - ein Kooperationsprojekt zwischen dem Schauspiel Köln und dem EvT

Unsere Schule ist offizieller Partner des Schauspiel Köln und freut sich über die Zusammenarbeit! Als eine von sechs ausgewählten Kölner Schulen erhalten unsere Kooperationsklassen der Jahrgangsstufen 8 und 9 ein vielfältiges Programm, das ihnen die Welt des Theaters eröffnet.

Die Schüler*innen bekommen Schauspiel-, Einführungs- und Nachbereitungsworkshops, besuchen Inszenierungen und Proben des Theaters und lernen die verschiedenen Gewerke der Kölner Bühnen kennen. Sie machen Führungen durch das Schauspielhaus, sprechen mit Schauspieler*innen und Regisseur*innen und erleben Klassenzimmerstücke, gespielt vom Import Export Kollektiv.

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Literatur GK Q1: Aufführung von "Elektra"

"Würdest du deine Tochter rächen?“ „Würdest du deine Tochter rächen, die dein Ehemann geopfert hat?“ „Würdest du deinen Vater rächen?“ „Würdest du deinen Vater rächen, den deine Mutter getötet hat?“ „Aber dein Vater hat doch deine Schwester geopfert!“ „Aber dein Vater hat doch die Tochter deiner Mutter geopfert!“ „Würdest du deinen Vater rächen, obwohl er deine Schwester geopfert hat?“ „Würdest du deine Tochter rächen?“


So beginnt das Stück, welches der Literaturkurs der Q1 über das Schuljahr 2017/2018 einstudiert und am Schuljahresende aufgeführt hat. Diese Zeilen verschaffen eigentlich schon einen recht genauen Einblick in die Problematik des modernen Dramas „Elektra“ von Theresa Sperling.


Elektra wird zusammen mit ihrer Schwester Chrysothemis von ihrer Mutter Klytämnestra und deren Liebhaber Ägisth gefangen gehalten, nachdem Klytämnestra Elektras Vater Agamemnon erschlagen hat. Während Chrysothemis dieses Trauma verarbeitet, indem sie ihre Gefühle diesbezüglich unterdrückt und sich darauf beschränkt, ihre Puppen symbolisch umzubringen, herrscht in der Hauptperson Elektra, welche von fünf verschiedenen Schüler*innen verkörpert wird, das pure Chaos. Ihre Verzweiflung, die Wut, das Unverständnis und das Gefühl, von der Mutter verraten worden zu sein, stauen sich in ihr auf und lassen das trauernde Mädchen langsam wahnsinnig werden und besessen von dem Wunsch, die Mutter tot zu sehen, ermordet durch ihren verschollenen Bruder Orest oder ihr selbst. Sie will nur noch zerstören.

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