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23. Februar 2024

Wir als Schulgemeinschaft sind entsetzt über die geballten menschenverachtenden und demokratiefeindlichen Bestrebungen, die sich in diesen Tagen und Monaten gegen die Freiheit, das Leben und die Selbstbestimmung von Menschen in unserem Land und in der Welt richten.

Die brutalen Anschläge der Terrororganisation Hamas vom 7. Oktober auf so viele unschuldige Menschen in Israel lassen uns alle am EvT nach wie vor betroffen und fassungslos zurück. Ohne Wenn und Aber gelten unser Mitgefühl und unsere volle Solidarität allen Opfern und den ihnen nahestehenden Menschen.

Wir sind entsetzt über die grassierende Geschichtsverdrehung, die hier in Deutschland und in der Welt die Untaten des Nationalsozialismus unter dem Deckmantel der Bürgerlichkeit und des Opferstatus verherrlicht, verharmlost und in konkreten Planungen und Gewalttaten wiederaufleben lässt. 

Wir sind entsetzt über das Ausmaß an Antisemitismus – ob von rechts, links oder aus der Mitte der Gesellschaft –, der weltweit, auch hier in Deutschland, dem Land der Shoah, zum Vorschein kommt und Jüdinnen und Juden wieder einmal in ihren Lebens- und Freiheitsrechten einschränkt.

Wir dulden keinerlei gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit als pauschale Herabsetzung von Menschen aufgrund ihrer Religion, ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität oder ihres Gesundheitszustandes - ganz gleich aus welcher Richtung und mit welcher Begründung.

Noch stärker als sonst werden wir unsere Schüler*innen in diesen Tagen über verfassungs- und demokratiefeindliche Aktionen und Positionen von Parteien oder Gruppierungen hier in Deutschland und in der Welt informieren und sie zum Widerstand befähigen und bestärken. 

Als Schulgemeinschaft stehen wir dabei aktiv für die freiheitlich-demokratische Grundordnung und deren Werte ein, die die Landesverfassung und das Grundgesetz garantieren.

Gegenüber Demokratiefeindlichkeit oder Menschenverachtung fahren wir als Schulgemeinschaft eine Null-Toleranz-Linie.  

Nie wieder ist jetzt!

D. Bruno Zerweck (Schulleitung) und C. Huch für die Schulgemeinschaft des EvT

Bild: Kampagne "Nie wieder ist jetzt" der Landesregierung NRW

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