Berichte von Kunstprojekten, Exkursionen und Ausstellungen mit EvT-Beteiligung

 

 

Ausstellung „Kölner Köpfe" des LK Kunst

Angeregt durch die thematischen Vorgaben des Zentralabiturs Kunst NRW 2019 beschäftigte sich der LK Kunst der Stufe Q1 (Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasium und Schiller-Gymnasium) mit der epochenübergreifenden Thematik der Darstellung des Menschen, hier insbesondere mit dem Format der Porträtzeichnung.

Hierzu setzten sich die Schülerinnen und Schüler u.a. mit "Kölner Köpfen" auseinander – Fotoporträts des Kölner Fotografen Peter H. Fürst, welche aus dem reichhaltigen Bestand des Rheinischen Bildarchivs und des Historischen Stadtarchivs stammen. Bekannte Kölnerinnen und Kölner wie Willy Millowitsch, Dieter Wellershoff, Alice Schwarzer u. a. wurden in diesem Zusammenhang ausgewählt.

Der geplante Kontakt mit dem Anfang 2018 verstorbenen Fotokünstler Peter H. Fürst kam leider nicht mehr zustande.

Nach vielfältigen Übungen und Vorzeichnungen übertrugen die Schülerinnen und Schüler die fotografischen Vorlagen in große Zeichenformate auf den Bauzaun des Neubaus beider Institutionen am Eifelwall, um hier künstlerische Zeichen zu setzen.

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Entwicklung der Zeichnung 2: Besuch im Wallraf-Richartz-Museum

Am 22.3.18 war unser Differenzierungskurs Kunst/Neue Medien von Herrn Föll im Wallraf-Richartz-Museum.

Bei diesem exklusiven Besuch ging es vor allem um sehr realistische und naturgetreue Zeichnungen, oft mit Tusche und/oder Bleistift, Rötel und feinen Buntstiftnuancen, die man schon teilweise mit der Wirklichkeit verwechseln konnte. Uns wurden unter anderem Porträts, Landschaftsbilder und Architekturzeichnungen vorgestellt, aus dem 16. bis zum 18. Jahrhundert. Manche Zeichnungen basierten auf religiösen und legendenhaften oder mythologischen Hintergründen, andere wiederum auf der Darstellung von Reichtum und Eleganz bzw. dem zum Teil romantisch verklärt dargestellten Gegenteil. Ein weiteres Bild fixiert einen grimmigen Gesichtsausdruck und erinnert an Leonardo da Vincis Werke.

Alle Zeichnungen wurden mit beeindruckenden Details gestaltet, jedoch lässt sich die von Louis-François Cassas gefertigte Architekturzeichnung in ihrer Genauigkeit am meisten bestaunen. Sie zeigt die im Jahr 2015 leider von IS-Mitgliedern zerstörte antike Stätte in Palmyra (Syrien) und wird so zu einem hochwichtigen Kulturzeugnis.

Spannend war, dass wir zudem unsere eigenen Porträtzeichnungen mit den meisterhaften Beispielen vergleichen konnten, das war eine ganz besondere Chance.

Text: Marjan Aidizadeh, Fotos: Björn Föll

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Entwicklung der Zeichnung 1: Besuch im Museum Ludwig

Unser Differenzierungskurs "Kunst/Neue Medien" der Stufe 9 war am 1.3.18 mit Herrn Föll im Kölner Museum Ludwig. Diesmal ging es dort um das Thema „Aspekte von naturalistischen Zeichnungen“. Dazu wurde uns zuerst eine der ersten Photographien gezeigt, bei der man, obwohl sie aus dem 18. Jahrhundert war, schon erstaunlich viele Details erkennen konnte: Naturalismus pur!

Später betrachteten wir zusammen Zeichnungen, die sich motivisch zum Vergleich gut anboten und bei denen zu überlegen war, ob sie vom gleichen Künstler gezeichnet worden waren. Dix? Picasso? Hockney? Lassnig? Die Bilder waren alle aus dem 19. und 20. und das letzte vom Anfang des 21. Jahrhunderts.

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Sockenmonster der Klassen 6a und 6b

Jetzt, wo es nicht mehr so kalt ist, werden die warmen Kuschelsocken wohl nicht mehr vermisst. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6b haben die Socken nämlich zu lustigen Sockenmonstern umgestaltet.

Auch das Vermitteln von Alltagswissen wie der Umgang mit Nadel und Faden kann zu künstlerischen Ergebnissen führen. Dass alle Spaß dabei hatten, kann man sich vorstellen.

Ulla Tutt

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