Berichte von Kunstprojekten, Exkursionen und Ausstellungen mit EvT-Beteiligung

 

 

Anne Frank-Werkstatt (Tag der Demokratie 11.7.2019)

„Einmal [...] werden wir doch wieder Menschen und nicht mehr nur Juden sein!", schrieb Anne Frank am 11. 04. 1944 in ihr Tagebuch.

Sie dachte darüber nach, wer sie eigentlich ist und wer über sie bestimmt. Anne litt darunter, sich verstecken zu müssen, weil die Nazis sie als Jüdin definierten. Als Jüdin fühlte sie sich nicht oder nicht nur. Sie war einfach auch ein junger Teenager auf der Suche nach sich selbst ...  

Anne Frank und ihre klugen Überlegungen über ihre eigene Identität waren der Ausgangspunkt für unsere Anne-Frank-Werkstatt am „Tag für Demokratie". Was ist Identität und was hat sie mit Demokratie zu tun? Das sind Fragen, die auch wir uns stellten und auf die wir künstlerisch-praktische Antworten finden wollten.

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GK Kunst Q1 in der Druckwerkstatt des Kölner Wallraf-Richartz-Museums

Nachdem die jungen Künstlerinnen und Künstler des GK Kunst Q1 die Hängung ihrer eigenen Werke in und zu der barocken Sonderausstellung „Sonntag des Lebens“ im Rahmen des Internationalen Museumsfests am 19.05.19 präsentiert hatten, ging es direkt weiter:

Im Museumsatelier gaben Sie ihre im Laufe des Kunstprojektes erworbenen Kenntnisse über die Technik der Radierung an Besucherinnen und Besucher aller Altersstufen weiter und stellten auch selber weitere „Selfies“ her. Bloß diente dabei das schnelllebige Handy nur der Erstellung einer Fotovorlage, um dann wieder zu der geschätzten, angenehm verlangsamenden und handwerklich anspruchsvollen Radierung zurückzukehren.

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LK Kunst Q1 experimentiert mit surrealistischen Zufallstechniken

Angelehnt an den surrealistischen Künstler Max Ernst experimentierte der Leistungskurs Kunst der Q1 mit verschiedenen Techniken des gelenkten Zufalls.

Zum Einstieg spielten die Schüler_innen die berühmte Methode "Cadavre Exquis", bei der durch herumgereichte verdeckte Faltbilder überraschende Gruppenergebnisse entstehen. In der Vermischung von Menschlichem, Tierischem, Pflanzlichem und Gegenständlichem zeigt sich dabei das surrealistische "kombinatorische Prinzip", das zu den typischen grotesk-absurden Effekten führt.

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"Mein Sonntag des Lebens": Barocke Portraits und Klänge im Kölner Wallraf-Richartz Museum

Schon seit geraumer Zeit beschäftigten sich ein Grundkurs Kunst Q1 mit den Werken der Sonderausstellung "Sonntag des Lebens" im Kölner Wallraf-Richartz-Museum. Nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch: Nach und nach konnten sie eigene Werke, farbig überarbeitete Druckgrafiken von (Selbst-)Porträts, neben den alten Meistern aufhängen. Anscheinend war das so motivierend, dass in der Schülerschaft Interesse von musikalischer Seite geäußert wurde: In einem fächerübergreifenden Projekt vertonte daraufhin der Musikkurs Q1 einige der Werke nach gemeinsamen Treffen.

Das gipfelte in einer Präsentation der Bild/Ton-Collagen am Internationalen Museumsfest 19.05.19 mit überzeugender Klangkulisse in den ansonsten so ruhigen Ausstellungshallen, die den Werken neues, jugendliches Leben einhauchten und sie mit anderen, aktuellen Augen wahrnehmen ließen: Ich höre das, was Du nicht siehst.

Die Portraits, mit einem Beamer groß projiziert, wurden dabei mit ihren unterschiedlichsten Farbgebungen und Gestaltungen auf musikalisch unterschiedlichste Weise umgesetzt: Von düster/sphärischen Klängen, die barocke Elemente scheinbar zu verdrängen schienen, bis zum fast klassisch wirkenden Dance-Arrangement konnte das Publikum zu den Bildern die unterschiedlichsten Musiken anhören. Bei strahlendem Sonnenschein und freien Blick auf den Dom ließen die Schüler ein angeregtes und interessiertes Publikum zurück.

Text und Fotos: B. Föll

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