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  • Frankreich-Austausch 2008

    Vom 13. - 18.10.2008 waren wir in Frankreich bei einem Austausch in Vireux Wallerand.
    Wir hatten jeden Tag viel und interessantes Programm. Am Montag kamen wir gegen 12:50 Uhr am College an. Nach einer Begrüßung des Schuldirektors begaben wir uns in die Kantine und wurden dort mit Essen versorgt. Das war für uns etwas ganz Neues, da es ja bei uns keine Kantine gibt. schueler
    Später, nach ein paar Aktivitäten wie zum Beispiel das Ansehen eines kurzen Film über den ersten Teil des Austauschs in Köln, oder ein "Questionnaire", die wir mit unseren Corres (Austauschpartnern) bewältigten, konnten wir unsere Familien kennen lernen, uns einrichten und die Umgebung erkunden. Die nächsten Tage verbrachten wir jeweils bis 12:00 Uhr in der Schule. An zwei Tagen waren wir mit unseren Korrespondenten im Unterricht und an einem Tag machten wir eine Gesprächsrunde mit allen Deutschen. Nach der Schule gingen wir zum Essen entweder mit unseren Korrespondenten nach Hause oder in die Schulkantine. Um 13 Uhr gingen dann meistens die Ausflüge los. Wir waren in Reims, wo wir die Kathedrale besuchten, in Belgien bei einer Citadelle mit Bunker, in einem Champagnermuseum mit Champagnerkeller, in Charleville Mezières, wo wir in klirrender Kälte eine Stadt-Rallye gemacht haben, und als krönenden Abschluss in einem Hochseilgarten. Wir mussten blaue Anzüge überziehen, so sahen wir aus wie Bauarbeiter in Bäumen. Nicht alles an unserem Austausch gefiel den Deutschen. Als wir durch den strömenden Regen zwei Stunden mit dem Fahrrad nach Vireux zurück fahren mussten, waren alle ziemlich schlecht gelaunt und  pitschnass. Ein Mädchen musste schulevom Krankenwagen abgeholt werden, doch es stellte sich heraus, dass nur eine Prellung durch den Fahrradunfall zustande gekommen waren. Die deutschen Mädchen wollten schnell ins Warme, doch die Franzosen kannten keinen Halt. Sie fuhren noch weitere 30 Minuten Kanu, wobei jedoch auch ein paar Deutsche mitfuhren.
    Die Schüler des Collège haben wir sehr ins Herz geschlossen, und bei der Abfahrt flossen sogar ein paar Tränen. Trotzdem waren alle froh wieder nach Hause zurückzukehren. Wir würden diesen Austausch jederzeit noch einmal wiederholen und wir hoffen, dass es ein Wiedersehen gibt.